Samstag, 22. August 2009

18. - 20.08.2009 - in Berlin



Heeeeey an alle,
Zwei vollgepackte Tage in Berlin, wo gerade die Leichtathletik WM 2009 stattfindet, liegen hinter uns, und es war einfach gigantisch!
Am besten erzähle ich alles der Reihe nach:

Tag 1 - Berlin

Dienstag um 3 Uhr morgens klingelte erbarmungslos unser Wecker und um 4:09 Uhr saßen wir dann in der S-bahn zum Flughafen. Um 7:30 Uhr, nach nur einer Stunde Flug, landeten wir dann endlich in Berlin :)


Mit unserem Gepäck machten wir uns dann auf den Weg zum Hotel. Das war erstaunlich einfach, da das Hotel direkt an einem zentralen Bus- und U-Bahnhof lag. Das Beeindruckendste am Hotel: der uralte Aufzug, mit Holztüren innen und winziger Kabine. Achja gaaanz wichtig: für 4 Personen oder 300 kg.... endlich mal realistische Grenzen ;) Ein kleines Video damit ihr euch das Ding vorstellen könnt:


Nach dem Check-in im Hotel, brachen wir dann direkt zur ultimativen Sightseeing-Tour durch Berlin auf. Erste Station war die Siegessäule. Mit 250 Stufen nicht wirklich extrem hoch, aber die Aussicht war nett und meine Oberschenkel brannten beim Abstieg ;)




Von dort aus gings weiter Richtung Brandenburger Tor... Dafür mussten wir den "Bremer Weg" entlang durch den Tiergarten (nein, da waren keine Tiere, außer man kann Sprenkleranlagen als Tiere bezeichnen) gehen.



Dank unseres (Reise-)Führers haben wir dabei das Sovjetische Ehrendenkmal entdeckt. Hintergrundinfos zum Mauerdenkmal wollte er uns aber nicht verraten ;)



Wegen der WM und dem Marathon war der ganze Platz rund um das Brandenburger Tor entsprechend dekoriert (mit Ständen und Absperrungen).



Das nächste große Ziel war der Bundestag, der nicht weit entfernt vom Tor steht. Direkt hinter dem letzten Stand (man beachte die Kreativität der Berliner-Budenbesitzer)...



...ragte er auch schon gewaltig vor uns auf. Noch gewaltiger war das kulturell-politische Interesse diverser Touristen: Es waren gefühlte 2 Millionen Leute vor uns in der Schlange vor dem Eingang, aber man ist ja nicht aus Zucker, also reihten wir uns brav ein. Eine Stunde später sah alles schon ganz anders aus (2.Foto) und die Besichtigung konnte beginnen :)


Mit (Audio-)Führer bewaffnet, stiegen wir langsam die riesige Glaskuppel hinauf und genossen die grandiose Aussicht auf Berlin.
Fotos von links: Miri in der Glaskuppel; Blick aufs Brandenburger Tor; Blick auf die Spree mit Fernsehturm am Alex und rechts daneben die Kuppel des Berliner Doms; Blick aufs Kanzleramt




Interessant: Die Glaskuppel des Bundestags ist zur besseren Belüftung des Plenarsaals oben offen, der Trichter unterhalb der Öffnung fängt Schnee und Regen ab. Außerdem sorgt eine Spiegelkonstruktion in der Mitte der Kuppel für das nötige Licht im Saal.



Nachdem wir nun doch etwas durchgefroren und müde waren (leider war die Sonne weg, wie man auf den Fotos erkennen kann), fuhren wir erstmal zurück ins Hotel. Während ich eine dringend nötige MAGNESIUMTABLETTE (!!) trank (weil Aua-Muskelkater seit der Siegessäulenbesteigung), entstand dieses Video ;)

video

Zwei Stunden später, umgezogen und ausgeschlafen, brachen wir dann zu Teil 2 der Besichtigungstour auf. Erste Anlaufstelle: der Gendarmenplatz mit dem deutschen Dom (1.Foto, rechts im Bild) und dem französischen Dom (2.Foto), sowie dem Berliner Opernhaus (3.Foto) mit einem Sück der echten Berliner Mauer davor (4.Foto).



Weiter gings dann zum Fernsehturm beim Alexanderplatz, mit der süßen Marienkirche dahinter. Auf der anderen Straßenseite prunkt das rote Rathaus Berlins mit dem Poseidonbrunnen.



Von hier aus machten wir uns auf den Weg zum schönsten Gebäude Berlins und dem gleichzeitig letzten Ziel unserer Tour: Der Berliner Dom.



Damit endete unsere Wir-schauen-Berlin-an-einem-Tag-an-Tour, die wir mit einem süßen und warmen Sekt (wir hatten weder Eis noch Kühlschrank) und einer Tüte Pombären im Hotelzimmer beschlossen/begossen und uns damit schon auf das verabredete Pizza-Essen mit Felix und Tobi einstimmten.




Tag 2
- Leichtathletik WM

Der nächste Morgen begann erfreulicherweise nicht so zeitig wie der letzte. Die WM-Wettkämpfe fingen ja erst um 10 Uhr an. Nach einem riesigen Starbucks-mit-allem-und-Sahne-Shake machten wir uns auf den Weg ins Stadion. Als wir am Eingang sahen, dass alle Taschen kontrolliert wurden, mussten wir Miris Pfefferspray reversibel loswerden: Wir wollten es hinter einem unwichtigen Betonhäuschen am Rand im Gras verstecken. Da wir dabei von den misstrauischen Aufpassern beobachtet wurden, gaben wir vor, an diesem unglaublich aufregenden Plätzchen (s. rechtes Bild) ein Foto machen zu müssen, und schon drehten sich alle kopfschüttelnd weg. Das Foto hat jetzt Insider-Charakter, das Spray schläft schon wieder in der Handtasche ;)


Die Spiele begannen ruhig, es war nicht allzu voll, trotzdem war die Stimmung großartig, die Musik der Hammer (dank Felix und Tobi) und unsere Plätze perfekt (tolle Sicht und vor der prallen Mittags-Sonne geschützt).



Von uns aus war der Bereich um die Finish-Line und der Diskus-Bereich (1. Foto) optimal zu sehen (sehr wichtig, denn das Diskus Finale der Männer war ja auch für diesen Abend angesetzt). Schon am Vormittag gab es viele aufregende Wettkämpfe. Besonders die 10-Kämpfer hatten ein volles Programm (hier beim 100m Sprint - siehe 2.Foto). Warum beim Hürdenlauf (3. Foto) jedes Mal vor dem Rennen die 3. Hürdenreihe umgelegt wird, darüber haben wir viel gerätselt. Unsere letzte Theorie: Beim Einlaufen/Aufwärmen der Athleten, werden die Sportler so daran gehindert alle Hürden zu benutzen, und man spart sich damit das erneute Ausrichten.


Um 14.00 Uhr war dann Mittagspause, und das Stadion leerte sich. Zusammen mit Felix machten einen wir kleinen Rundgang außerhalb und holten uns knallbunte Fächer am Koreanischen Stand (Südkorea, genauer Daegu richten ja die Leichtathletik WM 2011 aus). Es hatte mittlerweile über 30 Grad und wer Badesachen dabei hatte, sprang ins Schwimmbecken direkt neben dem Stadion.



Um 18.00 ging es dann im Stadion weiter. Jetzt war es richtig voll und die Stimmung brodelte. Felix und Tobi heizten von ihren DJ-Pults aus die Menge immer mehr an (Die beiden saßen im Block der Stadionsprecher, 2.Reihe von unten, mittig - siehe 4. Foto). Der Hochsprung der 10-Kämpfer zog sich über Stunden hin und lief zeitweise sogar dem Finale im Diskuswerfen den Rang ab.



Das grandiose Ende des Tages, mit einer weiteren Goldmedaille für Deutschland, wurde durch den wunderschönen Sonnenuntergang noch unterstrichen.



Aber um 23:00 Uhr war dann auch der letzte Wettkampf zu Ende und die letzten Gäste verließen das Stadion. Wir gingen noch einmal alle zusammen in ein Restaurant in der Nähe des Stadions und ließen dort den Abend ruhig und gemütlich ausklingen.



Am nächsten Morgen um 8:10 Uhr ging unser Flieger wieder zurück nach München. Wir haben in diesen beiden Tagen so viel erlebt und mitgenommen, dass uns der Kurztrip so viel länger vorgekommen ist, als er tatsächlich war:
2 Tage in Berlin

Das wars von meiner Seite, hoffe es hat euch gefallen! :)
Bis dann,
eure Caro

5 Kommentare:

  1. He Carolienchen :)

    Der Blog ist super, freu mich schon auf Teil 2^^ Küsschen

    Miri

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  2. Hallo Carla,er liest sich toll, macht Spaß und und vermittelt den Eindruck,man wäre selber dabei gewesen. Klasse!

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  3. Liebe Caro,
    deinen Blog finde ich sehr interessant.
    Werde zu Hause auch versuchen diesen Blog zu verfolgen.
    Pussi, Opa und Oma

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  4. Hi Carla,
    warum kommt nix Neues mehr?
    Warte schon ganz ungeduldig auf neue Einträge!

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  5. Hab im Moment nix neues zu erzählen :)

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