Halli hallo da draußen :)
Es ist Montagabend und der erste Arbeitstag wäre geschafft. Wobei "geschafft" nach Anstrengung klingt, von der hier keine Rede sein kann. Weil der erste Eindruck bekanntlich der wichtigste ist, bin ich schon um 8:30 Uhr beim Lehrstuhl auf der Matte gestanden. Und das meine ich auch ganz wörtlich. Es war nämlich keiner da und ich konnte nicht rein ;) So hab ich dann erst mal eine halbe Stunde im Park nebenan gechillt und die ersten Sonnenstrahlen mitgenommen, man weiß hier ja nie, wie viele noch kommen.
Um 9:00 Uhr hab ichs nochmal probiert und tadaa, die Tür war zumindest schon mal offen. Mein Supervisor war jedoch nirgends zu sehen. Ok, wie sich herausgestellt hatte, hab ich ihn um 8:30 Uhr "knapp" verpasst, der hat nämlich bis 3:00 Uhr in der Früh noch gearbeitet. Man beachte, dass auch hier Sonntags in der Regel frei ist ;) Nagut, die Zeit bis um 12 Uhr Mittag lies sich dann auch noch irgendwie rumbringen (Film schauen, Manuals lesen, im Internet surfen..) und dann konnte er endlich beginnen: Der erste Arbeitstag am anderen Ende der Welt.
Zuerst wurde ich von Lee, meinem Superweiser, in das Projekt eingewiesen. Ich musste lernen wie man den Dynamometer für Bremsentests bedient. Das ist sehr wichtig, müsst ihr wissen (warum, hab ich nicht so genau verstanden, nur DASS es eben wichitig ist, und das muss euch und mir jetzt reichen ;). Lee hätte es am liebsten auch dem Franz erklärt, obwohl der an einem ganz anderen Projekt arbeitet und leider auch nicht da war. Naja, vielleicht brauch ich das Teil ja doch noch irgendwann (gut, die Frage ist, ob ich bis dahin noch weiß, wie er funktioniert). Danach hab ich eine technische Zeichnung von einem Bauteil angefertigt (das muss die Werkstatt morgen fertigen) und dabei gemerkt, dass jegliches Wissen über CAD irgendwo in meinem weitläufigen (Ironie) Hirn verschollen und unauffindbar ist. Deshalb war es dann auch schon 17:00 Uhr als ich endlich damit fertig war. Ohje, ich hoffe ich werde noch effizienter (oder war es doch effektiver?? Fraaaank!)...
Naja, meine Mittagspause mit dem Franz war natürlich wieder supercool. Ich hab ihn im Eastern-Research-Center abgeholt (das wir liebevoll "Ostblock-Center" getauft haben, weil nie genug PCs frei sind) wo er kostenlos surfen kann (das geht zwar im Lehrstuhl auch, aber dann müsste man ja immer sein Notebook mitschleppen). Und danach sind wir ins Union House gewandert. Das ist der zentrale Treffpunkt am Campus, wo es unendlich verschiedene Essgelegenheiten gibt. Die Uni Melbourne hat nämlich keine Mensa, sondern ein großes Gebäude mit ganz vielen verschieden Essensständen/Essenbuden/Minirestaurants, wo für jeden Geschmack und Geldbeutel was zu finden ist. Wir probieren uns da langsam durch alles durch. Bisher am besten, ohne Frage, das Sushi :) Und weils heute so richtig warm und sonnig war, haben wir uns draußen ein Plätzchen gesucht. Natürlich gibts auch draußen keine richtigen "Essplätze" sondern man such sich halt was, wo man sich draufhocken kann. Blumenkästen, Mauern, Treppen oder Bänke... Hat was lockeres an sich :)
Ich wär nicht ich, wenn ich nicht gleich mal einen steinernen Blumenkasten zur Selbstverletzung herangezogen hätte: Cool wollte ich abspringen (aus dem Sitzen, nach dem Essen), uncool bin ich mit meinem Schuh hängengeblieben und schmerzhaft mit dem Oberschenkel auf die Steinkante zurückgeprallt. Die Jeans hat nix, aber mein Oberschenkel war bißchen aufgerissen und hat jetzt einen handtellergroßen, blauen Fleck... (nagut, es hat nicht sehr arg geblutet, dafür hats aber unverschämt weh getan). Hübsch, hab ich gut gemacht. Rocksaison ich komme, yes!! Trotzdem war die ganze Pause sehr schön und endlich mal richtig sonnig =)
Am Nachmittag, nachdem wir gegangen sind, hat der Franz auch endlich die Zusage für seine Wohnung bekommen. Er ist eben mit seinem Gepäck hingefahren (Tram) und hat sich eingerichtet, soweit das ohne Möbel machbar ist. Damit sind wir immerhin schon beide in Wohnungen untergebracht. Bleibt nur noch der Basti, unser Dritter im Bunde, der wegen Krankheit erst diesen Mittwoch nachfliegen wird. Aber auch den kriegen wir schon irgendwie in einer Wohnung unter.
Soweit zu heute, bleibt nicht mehr viel zu sagen außer vielleicht: Ich hab mir endlich mal Waschmittel besorgt, und kann endlich mit dem Wäschewaschen beginnen, das ist ja auch ein Faktor, der das Hotelleben vom normalen Wohnen unterscheidet. Außerdem ist es auch erheblich billiger wenn man die Sachen mal wäscht, statt sich immer neue zu kaufen ... Harharhar... (Obwohl die Klamotten hier schon so extrem billig sind, dass ich diese These vielleicht nicht uneingeschränkt stehen lassen kann ;)
Also man, bis dann, irgendwann (morgen??).
Küsschen, eure Caro
Es ist Montagabend und der erste Arbeitstag wäre geschafft. Wobei "geschafft" nach Anstrengung klingt, von der hier keine Rede sein kann. Weil der erste Eindruck bekanntlich der wichtigste ist, bin ich schon um 8:30 Uhr beim Lehrstuhl auf der Matte gestanden. Und das meine ich auch ganz wörtlich. Es war nämlich keiner da und ich konnte nicht rein ;) So hab ich dann erst mal eine halbe Stunde im Park nebenan gechillt und die ersten Sonnenstrahlen mitgenommen, man weiß hier ja nie, wie viele noch kommen.
Um 9:00 Uhr hab ichs nochmal probiert und tadaa, die Tür war zumindest schon mal offen. Mein Supervisor war jedoch nirgends zu sehen. Ok, wie sich herausgestellt hatte, hab ich ihn um 8:30 Uhr "knapp" verpasst, der hat nämlich bis 3:00 Uhr in der Früh noch gearbeitet. Man beachte, dass auch hier Sonntags in der Regel frei ist ;) Nagut, die Zeit bis um 12 Uhr Mittag lies sich dann auch noch irgendwie rumbringen (Film schauen, Manuals lesen, im Internet surfen..) und dann konnte er endlich beginnen: Der erste Arbeitstag am anderen Ende der Welt.
Zuerst wurde ich von Lee, meinem Superweiser, in das Projekt eingewiesen. Ich musste lernen wie man den Dynamometer für Bremsentests bedient. Das ist sehr wichtig, müsst ihr wissen (warum, hab ich nicht so genau verstanden, nur DASS es eben wichitig ist, und das muss euch und mir jetzt reichen ;). Lee hätte es am liebsten auch dem Franz erklärt, obwohl der an einem ganz anderen Projekt arbeitet und leider auch nicht da war. Naja, vielleicht brauch ich das Teil ja doch noch irgendwann (gut, die Frage ist, ob ich bis dahin noch weiß, wie er funktioniert). Danach hab ich eine technische Zeichnung von einem Bauteil angefertigt (das muss die Werkstatt morgen fertigen) und dabei gemerkt, dass jegliches Wissen über CAD irgendwo in meinem weitläufigen (Ironie) Hirn verschollen und unauffindbar ist. Deshalb war es dann auch schon 17:00 Uhr als ich endlich damit fertig war. Ohje, ich hoffe ich werde noch effizienter (oder war es doch effektiver?? Fraaaank!)...
Naja, meine Mittagspause mit dem Franz war natürlich wieder supercool. Ich hab ihn im Eastern-Research-Center abgeholt (das wir liebevoll "Ostblock-Center" getauft haben, weil nie genug PCs frei sind) wo er kostenlos surfen kann (das geht zwar im Lehrstuhl auch, aber dann müsste man ja immer sein Notebook mitschleppen). Und danach sind wir ins Union House gewandert. Das ist der zentrale Treffpunkt am Campus, wo es unendlich verschiedene Essgelegenheiten gibt. Die Uni Melbourne hat nämlich keine Mensa, sondern ein großes Gebäude mit ganz vielen verschieden Essensständen/Essenbuden/Minirestaurants, wo für jeden Geschmack und Geldbeutel was zu finden ist. Wir probieren uns da langsam durch alles durch. Bisher am besten, ohne Frage, das Sushi :) Und weils heute so richtig warm und sonnig war, haben wir uns draußen ein Plätzchen gesucht. Natürlich gibts auch draußen keine richtigen "Essplätze" sondern man such sich halt was, wo man sich draufhocken kann. Blumenkästen, Mauern, Treppen oder Bänke... Hat was lockeres an sich :)
Ich wär nicht ich, wenn ich nicht gleich mal einen steinernen Blumenkasten zur Selbstverletzung herangezogen hätte: Cool wollte ich abspringen (aus dem Sitzen, nach dem Essen), uncool bin ich mit meinem Schuh hängengeblieben und schmerzhaft mit dem Oberschenkel auf die Steinkante zurückgeprallt. Die Jeans hat nix, aber mein Oberschenkel war bißchen aufgerissen und hat jetzt einen handtellergroßen, blauen Fleck... (nagut, es hat nicht sehr arg geblutet, dafür hats aber unverschämt weh getan). Hübsch, hab ich gut gemacht. Rocksaison ich komme, yes!! Trotzdem war die ganze Pause sehr schön und endlich mal richtig sonnig =)
Am Nachmittag, nachdem wir gegangen sind, hat der Franz auch endlich die Zusage für seine Wohnung bekommen. Er ist eben mit seinem Gepäck hingefahren (Tram) und hat sich eingerichtet, soweit das ohne Möbel machbar ist. Damit sind wir immerhin schon beide in Wohnungen untergebracht. Bleibt nur noch der Basti, unser Dritter im Bunde, der wegen Krankheit erst diesen Mittwoch nachfliegen wird. Aber auch den kriegen wir schon irgendwie in einer Wohnung unter.
Soweit zu heute, bleibt nicht mehr viel zu sagen außer vielleicht: Ich hab mir endlich mal Waschmittel besorgt, und kann endlich mit dem Wäschewaschen beginnen, das ist ja auch ein Faktor, der das Hotelleben vom normalen Wohnen unterscheidet. Außerdem ist es auch erheblich billiger wenn man die Sachen mal wäscht, statt sich immer neue zu kaufen ... Harharhar... (Obwohl die Klamotten hier schon so extrem billig sind, dass ich diese These vielleicht nicht uneingeschränkt stehen lassen kann ;)
Also man, bis dann, irgendwann (morgen??).
Küsschen, eure Caro
Hi Kleine,
AntwortenLöschenich seh schon, überarbeitet hast du dich heute noch nicht.:)
Und du hattest mit "effizienter" recht (= die Dinge richtig tun).
Viel Spaß bei deinem 2ten Arbeitstag! :)
Kuss
Dein Frank
Hi Caro,
AntwortenLöschenwir lesen jetzt auch mit.
Moni+KD
He Schwesti.
AntwortenLöschenDein Blog versüßt mir immer meinen fast-Feierabend. Du bist toll, pass auf dich auf...
Huhuuu :)
AntwortenLöschendanke Schwesti fuers Lob... ich schreib gern :)
@Moni und KD: Cool, freut mich! Sagt mal, habt ihr evtl noch Connections irgendwelcher Art nach Peking?? Ein Freund von mir (Techno Mathe Student) sucht dort dringend ein Praktikum... Wie ist denn eure Emailadresse??