Hallo ihr da draußen!
Frank und ich sind inzwischen wieder aus Amsterdam zurück. Dank unseres Mini-Urlaubs gehören wir jetzt zu den absoluten Amsterdamprofis ;) Müsste ich Tags vergeben, würden mir spontan die Worte "Container", "Regen", "Insider-Restaurants", "Sex & Drugs", "Traumhafte Architektur", "Grachten" und "Blumen" einfallen. Amsterdam hat so ziemlich jedes Klischee erfüllt, dass man ihm nachsagt ;)
Hier ein paar Eindrücke für euch:
unser Hotel
oder
das Container-Schnäppchen
oder
das Container-Schnäppchen
die Häuser der Stadt
oder
jeder baut hier wie er will
oder
jeder baut hier wie er will
Amsterdam hat die schönsten Häuser die man sich vorstellen kann. Trotz des trüben Wetters kamen wir aus dem Staunen nicht mehr heraus. Die Grachten (die Kanäle Amsterdams) werden von malerischen Häuser-Zeilen umrandet. Dabei sind die Häuser sehr sehr schmal (ca 5 m) aber dafür sehr tief (bis zu 25 m). Jedes Haus sieht einzigartig aus und es gibt keine Gemeinsamkeiten mit den jeweiligen Nachbarhäusern, abgesehen von den langen Balken unterm Dach, über die die Möbel in die Häuser gezogen werden (Das Treppenhaus ist viel zu schmal für Möbel ;) . Manche Häuserfronten kippen leicht nach vorne, damit die Möbel beim Hinaufziehen nicht die Hauswand beschädigen, pfiffige Idee...
Erwähnenswert sind auch die Giebel der Häuser, an denen man das Jahr der Erbauung erkennen kann: die ältesten, mittelalterlichen Häuser haben Spitzgiebel (oben spitz zulaufend), im 16. Jahrhundert waren die Stufengiebel beliebt (treppenförmig), anschließend baute man eher die Schnabelgiebel (spitz aber mit rechteckigem Abschluss). Mitte des 17. Jahrhunderts entstanden die Flaschengiebel (rechteckiger Aufsatz) und zuletzt die Glockengiebel (glockenförmig).
Erwähnenswert sind auch die Giebel der Häuser, an denen man das Jahr der Erbauung erkennen kann: die ältesten, mittelalterlichen Häuser haben Spitzgiebel (oben spitz zulaufend), im 16. Jahrhundert waren die Stufengiebel beliebt (treppenförmig), anschließend baute man eher die Schnabelgiebel (spitz aber mit rechteckigem Abschluss). Mitte des 17. Jahrhunderts entstanden die Flaschengiebel (rechteckiger Aufsatz) und zuletzt die Glockengiebel (glockenförmig).
das Stadtzentrum
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alle Wege führen zum Dam
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alle Wege führen zum Dam
Im Herzen Amsterdams liegt der Dam (nein, kein Rechtschreibfehler! ;), ein großer Platz, mit allerhand wichtigen Gebäuden. Von hier aus fahren sämtliche Tramlinien in alle Richtungen, hier ist am meisten Rummel (tagsüber). Drauf und drum herum gibt es die größten Kaufhäuser, Kirchen, Luxushotels, das Nationaldenkmal, Pommes und WOK-To-Go Buden, Taschendiebe und Drogendealer, Ben&Jerrys Eis für 2,50 pro Kugel, Tauben, Pferdekutschen, Madame Tussauds und eine Million Coffee Shops die Haschisch verkaufen, ein schwimmender Blumenmarkt und und und... Hier pulsiert das Leben und man erkennt das Chaos einer Großstadt.
die Grachten
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warum Amsterdam das Venedig der Niederlande ist
Ganz Amsterdam ist eine Pfahlsiedlung. Die Häuser stehen auf ca 20 m langen Holzpfählen. Um das Wasser auch als Transportmittel nutzen zu können wurden die Grachten angelegt: Wasserführende Kanäle, die die Stadt wie ein Netz durchziehen. Der Wasserstand in den Grachten wird mittels Pumpen und Schleusen das ganze Jahr über konstant gehalten. Da Amsterdam gut 5 Meter unterhalb des Meeresspiegels liegt, würde es sonst leicht überschwemmt werden, andererseits würde auch ein Abfalls des Wasserpegels dazu führen dass die Kuppen der Pfähle trockengelegt und zu faulen beginnen würden.
Natürlich ist eine Grachtenrundfahrt ein Muss, wenn man nach Amsterdam kommt. Gott sei Dank war das Wetter ein bißchen freundlicher und die Fotos auch mal sonnig :)
Natürlich ist eine Grachtenrundfahrt ein Muss, wenn man nach Amsterdam kommt. Gott sei Dank war das Wetter ein bißchen freundlicher und die Fotos auch mal sonnig :)
Nacht über Amsterdam
oder
Insiderlokale und Rotlichtviertel
oder
Insiderlokale und Rotlichtviertel
Wenn es Abend wurde, suchten wir uns immer hübsche, kleine Restaurants. Essen gehen ist traumhaft im Amsterdam, vor allem wenn man auf asiatische Küche steht. Nachdem wir am ersten Abend in einem chinesichen Restaurant so viel Knoblauch gegessen hatten, dass unser Container das Zimmermädchen bewusstlos gemacht haben muss, entschieden wir uns am zweiten Abend für einen Mexikaner. Wieder ein Volltreffer was den Genuss anging, der Preis war leider auch ein wahrer Hammer ;) Am letzten Abend verzweifelten wir dann aber fast, als wir kein Restaurant fanden, in dem noch etwas los war (gut, unser "Mittagsschläfchen" war auch etwas länger geraten und um 23 Uhr haben die meisten Holländer halt bereits gegessen). Schließlich entdeckten wir ein kleines, völlig unauffälliges Thai-Restaurant, das angeblich "gesloten" hatte. Drinnen waren aber einige Tische besetzt. "Juhu, ein Insider-Restaurant!" dachten wir und ließen uns von der Wirtin hereinwinken. Die anderen "Insider-Gäste" entpuppten sich dann als spanische Touristen. Nachdem wir bestellt hatten, kam plötzlich eine riesige Ladung Touristen in das Restaurant, die genau das gleiche gedacht haben mussten, wie wir. Bum war die Bude voll :) Das Essen war dann aber auch wirklich hervorragend und günstig!
Eine andere Besonderheit Amsterdams ist das Rotlichtviertel. Es war wirklich komplett rot ausgeleuchtet dank der unzähligen, nur 1 m breiten Glastüren, hinter denen sich fast nackte Mädels räkelten. Ganze Busladungen von Anzugträgern trabten durch diese Straßen, öffneten mal hier, mal dort eine Tür und verschwanden für paar Minuten hinter dem Vorhang, den die Auserwählte hinter ihnen zuzog. Und wehe man ging als Mann an den Türen vorbei ohne hinzuschauen! Dann klopften die Frauen so laut gegen ihre Kabinentür, dass man erschrocken zusammenfahren musste. Jaja, mehr "Vergnügungsviertel" ging wirklich nicht!
Eine andere Besonderheit Amsterdams ist das Rotlichtviertel. Es war wirklich komplett rot ausgeleuchtet dank der unzähligen, nur 1 m breiten Glastüren, hinter denen sich fast nackte Mädels räkelten. Ganze Busladungen von Anzugträgern trabten durch diese Straßen, öffneten mal hier, mal dort eine Tür und verschwanden für paar Minuten hinter dem Vorhang, den die Auserwählte hinter ihnen zuzog. Und wehe man ging als Mann an den Türen vorbei ohne hinzuschauen! Dann klopften die Frauen so laut gegen ihre Kabinentür, dass man erschrocken zusammenfahren musste. Jaja, mehr "Vergnügungsviertel" ging wirklich nicht!
Hey!
AntwortenLöschenDa habt ihr zwei Süßen euch ja einen schnuckeligen Kurzurlaub gemacht! Und sehr gemütlich, wenn man das kuschelige Zimmer bedenkt :-)
Und nun gehts nach Australien! Wie cool! Bin hier tatsächlich vor Neid fast am Platzen! Hoffe du hast einen superguten Flug (der wird bestimmt unerträglich lang) und eine tolle Zeit in Australien! Ich freu mich schon die neuen Blogeinträge zu lesen :-)
Ganz liebe Grüße,
Nadja
Dankeschööön :) Ja, morgen gehts los. Aber nur noch zu zweit, einer der beiden Jungs ist krank geworden und fliegt nach ;) Ich hoffe ich hab dort viel Internet und kann viel schreiben :) Jetzt ist erst mal packen angesagt :)
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